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Das FF14-Fan Festival: Emotionen und ein fetter Chocobo – ein Rückblick

Vergangenes Wochenende fand das lang erwartete Final Fantasy 14-Fan Festival in Frankfurt statt. Ich war ebenfalls dabei und möchte es mir natürlich nicht nehmen lassen, hier ein paar meiner Eindrücke und Erinnerungen mit euch zu teilen.

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Das Frankfurter Fan Festival – Ein Rückblick für Besucher und Daheimgebliebene

Das vergangene Wochenende mutete ein wenig wie eine Liebesgeschichte an: Die Liebe tausender begeisterter Fans zu einem Spiel und gleichzeitig auch die Liebe der Entwickler zu eben jenen Fans, die ihnen laut zujubeln, sie wie Superstars feiern, Autogramme von ihnen fordern und sich Arm in Arm mit ihnen fotografieren lassen. Und wie jede andere Liebesgeschichte auch, war es eine unvergessliche Zeit, an die man sich gern zurück erinnert.

Auf dem Final Fantasy 14-Fan Festival in Frankfurt trafen sich tausende Fans des MMO-Hits aus Japan, um der Leidenschaft zu ihrem Lieblingsspiel freien Lauf zu lassen. Schon Samstag morgens, beim ersten Betreten der Festhalle, war die ganz besondere Atmosphäre spürbar, die uns die kommenden zwei Tage über begleiten sollte. Das FF14-Logo auf der großen Leinwand zu sehen, ließ mein Fanboy-Herz höher schlagen und der Blick in die Gesichter tausender anderer Besucher, vermittelte mir die Gewissheit, damit nicht allein zu sein.

Es war eine gelöste, ausgelassene Stimmung, wie sie nur auf solch einem Event zu finden ist. Ganz ohne die Hater oder Besserwisser, die einem stets versuchen das eigene Hobby schlecht zu reden (egal, welches das gerade sein mag), konnte jeder im Saal seiner Begeisterung freien Lauf lassen. Dies galt vor allem für die hervorragend gestalteten Bühnenprogramme, die nicht nur der Präsentation neuer Inhalte dienten, sondern den Besuchern auch auf humorvolle und unterhaltsame Weise einen Einblick in den Arbeitsalltag der Entwickler gewährten.

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Meine größte Befürchtung zum Event, nämlich zu viel freie Zeit zwischen den Bühnenshows, hat sich als unbegründet erwiesen. Um in dieser Zeit keine Langweile aufkommen zu lassen, hat Square Enix die Fans mit einer Vielzahl großer und kleiner Aktivitäten bei Laune gehalten. Neben den obligatorischen Spielstationen, in denen spezielle Event-Bosse bekämpft werden durften, waren es vor allem die vielen Minispiele, die für Begeisterung sorgten. Gerade die Albernheit dieser Aktivitäten (etwa beim genialen Emote-Nachtanzen), hat ausgelassene Stimmung aufkommen lassen und selbst die Wartezeiten in den Schlangen oder nur das bloße Zusehen zu einem Vergnügen werden lassen.

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Das Square Enix-Team hat hervorragende Arbeit dabei geleistet, den Fans ein unvergessliches Wochenende zu bereiten. Egal, ob man die Gelegenheit für ein RL-Treffen der Freien Gesellschaft genutzt oder das Event als ein Einzelkämpfer besucht hat. Es war nicht sehr schwer, Anschluss zu finden und Spaß mit den vielen Aktivitäten zu haben, die hier geboten wurden.

Das Team um Naoki Yoshida betont immer wieder aufs Neue, wie wichtig ihnen die Spieler sind, wie ernst sie ihre Probleme nehmen und wie viel ihnen ihre Treue bedeutet. In Frankfurt haben sie dies wieder einmal bewiesen, haben sich Zeit genommen für die Fans, Autogramme verteilt und sich mit ihnen fotografieren lassen. Viele große und kleine Gesten, die immer wieder aufs Neue betonen, dass es die Spieler sind, die Final Fantasy 14 so groß gemacht haben, wie es heute ist.

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Die Spieler haben es sich natürlich ebenfalls nicht nehmen lassen, ihre Leidenschaft für FF14 unter Beweis zu stellen. Dies hat sich vor allem in den vielen, großartigen Cosplay-Kostümen gezeigt (wer wird wohl jemals DIESEN Choco-Moppel vergessen können?). Auch abseits der Bühnenshow sind mir so viele Miqo’te, Hildibrands und andere, aus dem Spiel bekannte, Gestalten über den Weg gelaufen, dass es unmöglich war, auch nur eine Sekunde lang zu vergessen, worum es bei diesem Fan-Treffen ging.

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Gibt es Kritik am Event? Kleinigkeiten. Der einzig wirklich erwähnenswerte Punkt ist wohl die mangelnde Zugabe nach dem großartigen Konzert der Primals am Ende der Veranstaltung. Auch wenn ich die Pünktlichkeit sehr zu schätzen wusste, mit der die Bühnenshows abgehalten wurden, herrschte ohne Zweifel eine etwas peinlich berührte Stimmung im Saal, als das Konzert so apprupt sein Ende fand und die Schlusszeremonie eingeleitet wurde. Aber dies sind, wie bereits erwähnt, Kleinigkeiten und sollten auf keinen Fall das wirklich gelungene Gesamtwerk in den Schatten stellen.

Natürlich muss auch das schönste Event irgendwann einmal zu einem Ende kommen. Ich jedenfalls freue mich darüber, dass ich dabei sein und dieses wunderbare Ereignis miterleben durfte. Alles, was nun noch bleibt, ist den Fans, einem frisch verlobten Pärchen und dem Team von Square Enix gleichermaßen zu diesem gelungenen Fan-Fest zu gratulieren.

Wie immer sind wir auch auf eure Kommentare gespannt! Wie hat euch das Fan Festival gefallen? Was hat euch besonders viel Spaß gemacht und was habt ihr vielleicht vermisst?

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