Final Fantasy XIV Eorzea TagebuchFinal Fantasy XIV News

Ein Blick auf das Mentoren-System – Blog

Mit dem kommenden Patch 3.2 „The Gears of Change“ für Final Fantasy 14 wird das Mentoren-System implementiert, das es erfahrenen Spielern erlaubt, Neulingen gezielt unter die Arme zu greifen. In diesem Artikel habe ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht und erkläre dabei, weshalb gerade solche Features so wichtig für die Gesundheit von Online-Rollenspielen sind.

ff 14 weißmagier guide

Die Community-Probleme vieler Onlinespiele

Bevor wir über das Mentoren-System selbst sprechen, sollten wir uns mit der Bedeutung der Community in einem MMO beschäftigen. Diese stellt ohne Frage einen der entscheidendsten Faktoren über den Erfolg eines Onlinerollenspiels dar. Diese Art der Spiele lebt davon, dass Spielerfahrungen gemeinsam mit anderen Personen erlebt werden. Nur wenn man sich über die Inhalte austauschen, gemeinsam Dungeons besuchen und über Ausrüstung philosophieren kann, werden MMOs überhaupt erst spielenswert.

Ist eine Community nicht lebendig, wird sich dies unweigerlich auf die Spielerfahrung auswirken. Neue Spieler finden leere Server vor, haben Schwierigkeiten damit, ihre Gruppeninhalte abzuschließen und werden sich so eher früher als später nach einer lebhafteren Community umsehen. Alteingesessene Spieler werden hingegen Probleme damit haben, Nachwuchs für ihre Gilden und Raids zu finden, so dass ihre gewohnten Umfelder nach und nach aussterben.

Dieses „Spiral of Death“ genannte Phänomen stellt eine der größten Gefahren für sämtliche Games dar, die ihre Spieler langfristig an das Online-Angebot binden wollen: Kränkelt eine Community erst einmal oder ist sie bereits ganz ausgestorben, werden auch keine neuen Spieler mehr hinzu stoßen. Besonders deutlich wurde diese „Spiral of Death“ zuletzt bei WildStar, dem es trotz mehrerer Anläufe nicht gelungen ist, seine kränkelnde Community zu beleben.

ff 14 endgame

 

Das Mentoren-System in Final Fantasy 14

Sinnvoller als eventuelle Reanimationsversuche ist es da natürlich, die Community gar nicht erst kränkeln zu lassen und neuen Spielern von Anfang an das Gefühl zu vermitteln, ein gern gespieltes MMO zu besuchen. Dies ist Final Fantasy 14 in der Vergangenheit bereits hervorragend gelungen.

Wer hier einen unvoreingenommenen Blick auf das Spiel wirft, wird schnell die Gelegenheit bekommen, mit erfahrenen Spielern in Kontakt zu treten. Dies geschieht beispielsweise über die zufälligen Dungeons, in denen stets einige gut ausgerüstete Spieler mit von der Partie sind, um ihre täglichen Aufgaben zu absolvieren. Aber auch bei anderen Gelegenheiten, etwa beim ersten Besuch in den Housing-Zonen via Quest oder bei einem einfachen Rundgang auf den lebhaften Märkten, werden neue und alteingesessene Spieler unweigerlich in Kontakt miteinander treten. Nicht zuletzt haben auch die vielen Offline-Events, etwa die großartigen Fan-Gatherings dazu beigetragen.

ff 14 fan gathering

 

Auch das Mentoren-System wird dazu beitragen, von der ersten Spielstunde an die Brücke zwischen den Generationen zu schlagen und die Spieler zusammen zu führen. Veteranen haben hier die Möglichkeit, Einsteigern unter die Arme zu greifen, mit ihnen Dungeons zu besuchen und so ihre Begeisterung für das Spiel wachsen zu lassen.

Dies bietet Vorteile für beide Seiten. Wer ohnehin schon immer gerne Neulingen geholfen hat, gerne Newbie-Fragen im Chat beantwortet oder sich Zeit für Einsteiger nimmt, kann dies genauso weiterhin tun, wird in Zukunft dafür jedoch mit speziellen Titeln und Symbolen vor dem eigenen Namen belohnt. Vielleicht wird sich aber auch der ein oder andere eher passive Zeitgenosse dazu hinreißen lassen, Einsteigern unter die Arme zu greifen.

Neulinge werden davon natürlich ebenfalls profitieren. Für sie ist dieses System immerhin gedacht, so dass sie von Anfang an Ansprechpartner in ihrer Spielwelt finden, die sie um Rat nach ihrer Klasse fragen und mit denen sie gemeinsam Dungeons besuchen können.

In Bezug auf die vorher angesprochenen Probleme der Onlinespiele, erfüllt das Mentoren-System natürlich noch einen ganz anderen Zweck. Es dient dazu, neue Spieler von Anfang an in die Server-Community einzubinden und sie auch ohne Mitgliedschaft einer Freien Gesellschaft oder Endgame-Raids Teil des Ganzen werden zu lassen. Damit fügt sich das Mentoren-System nahtlos in die Reihe der Spielelemente ein, die Neulingen in Final Fantasy 14 dabei helfen sollen, sich von der ersten Sekunde wohl zu fühlen.

Fazit

Selbstverständlich lässt sich der Erfolg des Mentoren-Systems im Vorfeld nur schwer einschätzen. Seien wir einmal ehrlich: Wer neuen Spielern gerne hilft, hat dies ohnehin schon immer getan. Square Enix gibt uns hier lediglich neue Anreize an die Hand, sich immer wieder die nötige Zeit für Neulinge zu nehmen. Nun liegt es an den Spielern, eine lebendige und hilfsbereite Community aufzubauen. Letztendlich ist dieses System jedoch ein weiterer richtiger Schritt, um die Community von FF 14 noch angenehmer zu formen, als sie es ohnehin schon ist.

Hier gelangt ihr zurück zu meinem Blog Eorzea Tagebuch. Verschiedenste Tipps und Tricks zu Final Fantasy 14 findet ihr auf unserer großen Guide-Übersichtsseite.

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Artikel und Guides

Close