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Mein erster Besuch im Palast der Toten – Blog

Seit dem Release des Tiefen Gewölbes für Final Fantasy 14, habe ich mich ausführlich mit diesem neuen Content beschäftigt und möchte hier meine ersten Erfahrungen mit euch teilen.

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Das Tiefe Gewölbe – der Palast der Toten

Seit das Tiefe Gewölbe zum ersten Mal angekündigt wurde, habe ich mich auf dieses neue Feature gefreut. Nicht ganz so sehr, weil ich unbedingt die dort erhältlichen Waffen der Itemstufe 235 ergattern wollte, sondern eher, weil ich mir davon eine völlig neue Art von Content erhofft habe. Auch wenn FF14 mit jedem Contentpatch neue Dungeons implementiert, ähneln sich diese spielerisch doch sehr. Das Tiefe Gewölbe versprach Abwechslung vom gewohnten Schema und dieses Versprechen wurde voll und ganz erfüllt.

Als Patch 3.35 am vergangenen Dienstag, dem 19. Juli 2016 live ging, habe ich mich ohne große Umwege direkt in diesen neuen Inhalt gestürzt. Nach einer kleinen Vorquest hatte ich die Qual der Wahl, ob ich mich der Herausforderung in einer zufällig zusammen gestellten oder festen Gruppe stellen wollte. Da meine gewohnten Mitspieler gerade nicht zur Hand waren, habe ich mich für die zufällige Anmeldung entschieden. Also meinen Lieblingsjob, den Weißmagier, ausgewählt und ab zu meiner ersten Runde des Tiefen Gewölbes.

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Die ersten Stockwerke stellten sich als nicht besonders anspruchsvoll heraus und dienen wohl lediglich dazu, sich ein wenig mit den neuen Mechaniken vertraut zu machen. So fangen alle Charakter diesen Dungeon auf Stufe 1 an und leveln während der Eroberung der einzelnen Stockwerke mehr oder weniger schnell auf. Deshalb ist es nicht unbedingt nötig, den gespielten Job bereits auf Stufe 60 zu besitzen. Dies erlaubt es Einsteigern und Endgame-Spielern gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und lädt auch dazu ein, neue Klassen auszuprobieren.

Auch das normale Inventar steht nicht zur Verfügung und stattdessen erhalten die Spieler eine Reihe unterschiedlicher Buffs in Form von Urnen, die sie bei Belieben verwenden dürfen. Diese erhöhen beispielsweise ihren Schaden oder ihre Rüstungswerte, entfernen Fallen (ja, in diesem Dungeon gibt es Fallen, sogar jede Menge davon) oder verwandeln die Spieler in eins von zwei verschiedenen Monstern – das macht Spaß und bringt Abwechslung in die Runs. Gerade in den höheren Stockwerken entscheidet der richtige Einsatz der Buffs über Sieg oder Niederlage der Gruppe.

Zusätzlich dazu lassen sich Rüstung und Waffen stetig aufwerten. Diese Aufwertungen dürfen bei neuen Anläufen sogar behalten werden und dienen letztendlich dazu, sich die neuen Waffen der Itemstufe 235 zu erspielen. So oder so dürfte der Dungeon mit jedem Versuch schneller zu erledigen sein und sich ein klein wenig leichter spielen.

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Doch zurück zu meinem ersten Besuch: Während die ersten Stockwerke ziemlich problemlos von der Hand gingen und wir ein wenig mit den Urnen-Buffs herum experimentiert haben, war der 10. Level auch bereits erreicht und die zufällig erstellte Gruppe hat sich zwangsweise aufgelöst. Dies ist ein wenig schade – meiner Meinung nach sollte Square Enix auch zufälligen Gruppen die Möglichkeit geben, weitere Stockwerke in der selben Konstellation zu betreten. Augenblicklich ist dies nur bei festen Gruppen möglich.

Noch ein wenig Siegestrunken vom seichten Schwierigkeitsgrad der ersten 10 Stockwerke habe ich mich also erneut angemeldet und bin an Mitspieler geraten, die wohl ebenso leicht durch den ersten Abschnitt des Tiefen Gewölbes gefegt sind. So kam es, wie es kommen musste: Wir haben die Herausforderung deutlich unterschätzt, bis wir über eine unglückliche Kombination aus Gegnergruppen und Fallen gestolpert sind. Was folgte war der Ableben der gesamten Gruppe und die bittere Erkenntnis, dass dieser Content in den höheren Stockwerken doch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist.

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Die nächsten Versuche wurden mit deutlich mehr Sorgfalt unternommen und so gelang es meinen Gruppen schließlich auch, den Palast der Toten komplett abzuschließen. Solange man einige einfache Regeln beachtet (keine silbernen Kisten öffnen, solange nicht alle Spieler volles Leben haben!), die Gegnerfähigkeiten nicht unterschätzt und die Buffs gut nutzt, stellt dieser Dungeon keine allzu große Herausforderung dar – soll er aber auch gar nicht.

Square Enix hat von Anfang an betont, dass der Palast der Toten dazu dienen soll, neue Jobs und Klassen auszuprobieren und neuen Spielern die Möglichkeit zu geben, mit Veteranen zusammen zu spielen. Gerade hier tut sich aber auch ein Problem dieses Konzeptes auf: Das Leveln innerhalb des Tiefen Gewölbes geht so schnell von Statten, das gerade neue Spieler schnell mit der Vielzahl an Fähigkeiten überfordert sein könnten. Fast jede Klasse und jeder Job in Final Fantasy 14 erfordert ein bestimmtes Verständnis spezieller Mechaniken, sowie den richtigen Einsatz der Fähigkeiten, die in so kurzer Zeit und dazu noch mitten im Getümmel nur schwer zu erlernen sein dürften. Selbst erfahrene Spieler können leicht überfordert sein, wenn sie eine bisher unbekannte Klasse im Tiefen Gewölbe spielen. Es bleibt also fraglich, ob man diesen Lernprozess einer zufälligen Gruppe wirklich zumuten möchte oder ob man das Ausprobieren neuer Klassen nicht doch lieber auf eine feste Gruppe beschränkt, in der sich auch einmal die nötige Zeit dafür gelassen wird.

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Mein erster Besuch im Tiefen Gewölbe – Fazit:

Neue Ideen sind nur selten auf Anhieb perfekt und auch das Tiefe Gewölbe stellt hier keine Ausnahme dar. Dennoch macht diese neue Art von Dungeon gerade in festen Gruppen jetzt bereits eine Menge Spaß. Die vielseitigen Gegnertypen und Überraschungsangriffe stellen die Gruppe stets vor eine moderate Herausforderung und die verwendbaren Buffs bringen Abwechslung ins Geschehen.

So oder so würde ich mich zukünftig über mehr Content dieser Art freuen – mehr Abwechslung hat bekanntlich noch niemandem geschadet. Und wem es zu wenig Herausforderung ist, der kann das Tiefe Gewölbe auch gerne in einer kleineren Gruppe versuchen – mit nur drei Spielern, zwei oder gleich ganz alleine. Dies dürften aufgrund des knappen Zeitlimits aber nur die Wenigsten schaffen.

Hier gelangt ihr zurück zu meinem Blog Eorzea Tagebuch. Verschiedenste Tipps und Tricks zu Final Fantasy 14 findet ihr auf unserer großen Guide-Übersichtsseite. Natürlich bin ich auch auf eure Kommentare und Erlebnisse gespannt!

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