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Patch 3.3 „Revenge of the Horde“ im Review

Mehr als eine Woche ist es nun her, seit Patch 3.3 „Revenge of the Horde“ für Final Fantasy 14 erschienen ist und wieder einmal eine wahre Flut an neuen Inhalten geboten hat. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, uns ausführlich in der Welt von Eorzea umzuschauen und alle neuen Features des Updates genauestens unter die Lupe zu nehmen. Welchen Eindruck wird dabei gewonnen haben, möchten wir in diesem Artikel mit euch teilen.

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Das Hauptszenario (Spoiler)

Besonderes Augenmerk sollte dieses Mal auf das Hauptszenario gelegt werden, in dessen Verlauf viele Handlungsstränge der Erweiterung Heavensward abgeschlossen wurden. Nidhogg wurde besiegt, der Krieg zwischen Ishgard und den Drachen hat ein Ende gefunden, und der (urplötzlich von Melancholie geplagte) Held durfte sich auf eine Erinnerungsreise durch die Erweiterung begeben.

Dem ein oder anderen Spieler dürfte sich nun die Frage stellen, wie es wohl weiter geht. Zweifelsohne werden Patch 3.4 und der eventuelle Patch 3.5 dazu dienen, die Handlung der nächsten Erweiterung aufzubauen, um so den fließenden Übergang zu schaffen, den Update 2.5 vor weit über einem Jahr für Heavensward geboten hat. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft bietet und welches Szenario uns nach dem Drachenkrieg erwarten wird.

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Doch nicht nur das Hauptszenario, sondern auch die anderen Storyquesten aus Patch 3.3 waren, wie von Square Enix gewohnt, wieder einmal hervorragend in Szene gesetzt. Zwar hat die bereits erwähnte Erinnerungsreise ein wenig rasch zusammen gesetzt gewirkt, jedoch sollte man bedenken, dass es sich dabei wohl lediglich um eine Bonusquest gehandelt hat. Hildibrand hat wie immer Spaß gemacht und auch die Questreihe um die Kriegstirade wurde wieder einmal fesselnd inszeniert.

Insgesamt haben die Questen aus Patch 3.3 wieder einmal gezeigt, wie viel Aufwand und Liebe zum Detail Square Enix in diese Inhalte investiert. Daumen hoch dafür und auf eine konsequente Fortführung dieser Tugenden mit den kommenden Inhalten und natürlich auch in der nächsten Erweiterung.

Neue Herausforderungen im PvE

Wie von den großen Content-Updates für Final Fantasy 14 gewohnt, bestand 3.3 „Revenge of the Horde“ natürlich nicht nur aus Story-Inhalten. Spielerisch gibt es eine Menge neues Futter, um sich in den kommenden Wochen die Zeit zu vertreiben. Die zwei Dungeons Sohr Khai und die Schiffsbrecher-Insel (schwer) sind hübsch inszeniert und dienen wieder einmal dazu, die wöchentlichen Allagischen Steine zu farmen.

Eine wirkliche Überraschung stellte hingegen die Stadt der Tränen dar. Der neue Raiddungeon für 24 Spieler bietet die Fortsetzung der Geschichte um die Nichts-Arche und hat es spielerisch wirklich in sich. Während die ersten zwei Bosse noch relativ leicht zu bewältigen sind, hat die dritte Herausforderung durchaus einige knifflige Mechaniken zu bieten, die gerade in der ersten Woche so manche Random-Gruppe zur Aufgabe gezwungen haben. Hier ist es leicht möglich, dass ein unachtsamer Spieler die gesamte Gruppe ins Verderben reißt und so den Bosskampf scheitern lässt. Sicher wird der Raid in den kommenden Wochen immer reibungsloser von der Hand gehen, dennoch ist es erfrischend, solche relativ kniffligen Bosse auch mal in einem Random-Raid zu sehen.

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Wem dies immer noch zu leicht ist, der darf sich gerne an der schweren Version von Nidhogg versuchen – ein Kampf, der es wieder einmal ein besonders gutes Verständnis der Spielmechaniken bei jedem Spieler voraus setzt. Der kommende Zwischenpatch 3.35 wird mit dem Tiefen Gewölbe noch einmal zusätzlich für spielerische Abwechslung sorgen. Man darf gespannt sein, wie dieser Content letztendlich umgesetzt und von den Spielern angenommen wird.

Patch 3.3 – weitere Inhalte

Selbstverständlich hat Patch 3.3 noch einiges mehr zu bieten. Hobby-Gärter dürfen sich über die neuen Blumentöpfe für die privaten Häuser freuen und das Schlachtfeld Feld der Ehre (Zersplitterung) bietet Fans des PvPs einen weiteren Tummelplatz, um sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Sammler von Begleitern und Reittieren dürften nach dem Update auch wieder einmal alle Hände voll zu tun haben. Für die täglichen Aufgaben der Wilden Stämme haben sich dieses Mal die Mogrys zur Vergügung gestellt. Wie bei den Ixal aus Patch 2.35, sind hier die Handwerker unter den Spielern besonders gefordert.

Fazit: Der perfekte Augenblick für Wiedereinsteiger

Mit Patch 3.3 ist es Square Enix wieder einmal gelungen, alle Seiten der Spielerschaft zufrieden zu stellen. Gerade die Stadt der Tränen ist optisch und spielerisch hervorragend in Szene gesetzt, so dass es nur schwer vorstellbar ist, auf welche Weise dies in Zukunft noch getoppt werden kann.

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Die Stadt der Tränen bietet auch einen idealen Einstiegspunkt für ehemalige Spieler, um vom Ausrüstungslevel her schnell zum Rest der Community aufzuschließen und so auch nach einer längeren Pause wieder in FF14 einzusteigen.

Nun bleibt nur noch, die Inhalte aus Patch 3.3 zu genießen und sich auf das kommende Update 3.35 zu freuen, mit dem das Tiefe Gewölbe implementiert werden soll.

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