Final Fantasy XIV Eorzea Tagebuch

Was wir uns von den europäischen Servern erhoffen – Blog

Kommende Woche ist es endlich so weit: Am 19. Oktober 2015 sollen die Server von Final Fantasy 14 für eine längere Wartungsarbeit herunter gefahren werden, in der das Serverzentrum „Chaos“ nach Europa verlegt wird. Ich habe mir ein paar Gedanken dazu gemacht, welche Vorteile und eventuelle Nachteile sich für die Spieler durch den Serverumzug ergeben könnten und möchte diese hier mit euch teilen.

Lavendelbeete

Der Serverumzug nach Europa

Bereits seit dem Release von Final Fantasy 14: A Realm Reborn im August 2013, beklagten sich die Spieler über Verzögerungen und Lags im Spiel. Spätestens bei der ersten Begegnung mit Titans Landslide wird auch der letzte Spieler das Phänomen bemerkt haben: Obwohl man eindeutig außerhalb von AOEs positioniert war, wurde man dennoch von ihnen getroffen und (im schlimmsten Fall) getötet. Auch bei anderen Gelegenheiten bekam man die Verzögerungen immer wieder zu spüren: Gerade Heiler waren daran gewohnt, dass ihre kritischen Heilzauber öfters einmal ins Leere gingen und der Tank trotz rechtzeitiger Benediktion dennoch ins virtuelle Gras gebissen hat.

Grund für diese Lags war die Position des Datenzentrums Chaos. Dieses ist für europäische Spieler ausgeschrieben, dennoch befinden sich die Server physisch in Kanada, was zu stetigen Verzögerungen führt. Zwar ist es Square Enix gelungen, die Probleme in den vergangenen Jahren durch stetige Optimierungen spürbar zu vermindern, dennoch bekommt man sie gelegentlich zu Gesicht. Deshalb wird das Datenzentrum Chaos nun endlich nach Europa umziehen, um den Spielern hier eine kürzere und damit schnellere Verbindung zu ermöglichen.

Welche Vorteile wir uns davon erhoffen, dürfte auf der Hand liegen und keiner umfangreichen Erklärung benötigen: Wir erhoffen uns ein lagfreies Spielerlebnis, in dem unsere Spontanzauber auch dann wirken, wenn wir die entsprechende Taste dafür drücken und nicht erst eine gefühlte halbe Sekunde später.

Die soll durch die neue Position der Server gewährleistet werden. Die Spieler müssen dafür übrigens nichts tun. Sobald ihr einen Charakter auf den entsprechenden Welten des Chaos-Serverzentrums besitzt, werden alle Charaktere, das Inventar und eure Gehilfen automatisch auf das europäische Datenzentrum kopiert. Nach dem Ende der Wartungsarbeiten könnt ihr also direkt einloggen und wieder loslegen.

Drohen durch den Serverumzug auch Gefahren? Vertrauen wir einfach Square Enix und schließen Charakter- und Datenverlust im Vorfeld aus, dürften die negativen Seiten wohl hauptsächlich von den Spielern selbst verursacht werden. Da nicht alle Charaktere auf dem Datenzentrum Chaos auch von europäischen Spielern erstellt wurden, hat SE einen kostenlosen Charaktertransfer auf andere Welten angeboten. Es ist also gut möglich, dass die Server in den kommenden Wochen ein wenig leerer werden, wenn die Aamerikanischen Spieler (die dann wiederum selbst mit Verzögerungen zu kämpfen haben werden) auf ihre eigenen Welten auswandern.

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Es liegt auch im Bereich des Möglichen, dass wir uns spielerisch ein wenig umgewöhnen müssen. Wie sehr haben wir uns an die kleinen Verzögerungen gewöhnt und wie stark wird sich dies auf unsere Spielweise nach dem Serverumzug auswirken? Es ist gut möglich, dass sich einige der Klassen in den ersten Spielstunden „fremd“ anfühlen werden.

Worauf ich mich aber besonders freue, sind die Kämpfe gegen Bosse wie Titan Ex. Es dürfte ein Vergnügen werden, jene Spieler zu beobachten, bei denen der Lag für sämtliche Fehler verantwortlich war und für die die Ausrede „Hey, ich hatte Lag!“ zukünftig nicht mehr zählen wird. Ab dem 20. Oktober wird jeder Spieler eine neue Gelegenheit bekommen, zu beweisen, was in ihm steckt. Dann nämlich sollen die Wartungsarbeiten und damit auch der Serverumzug beendet sein – solange alles gut geht.

Hier gelangt ihr zurück zu meinem Blog Eorzea Tagebuch. Verschiedenste Tipps und Tricks zu Final Fantasy 14 findet ihr auf unserer großen Guide-Übersichtsseite.

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