Final Fantasy XIV Eorzea Tagebuch

Zwei Jahre Final Fantasy 14 – Meine persönlichen Erfahrungen – Blog

Wie ich in meinem letzten Blogbeitrag bereits geschrieben habe, will ich zum zweijährigen Geburtstag von Final Fantasy 14 ein wenig näher auf meine persönlichen Erfahrungen mit dem MMO-Hit aus Japan eingehen.

Final Fantasy 14 Wohngebiet Limsa Lominsa

Ein Rückblick auf zwei Jahre in Final Fantasy 14

Ja, ich weiß, der zweite Geburtstag von Final Fantasy 14 liegt nun schon bereits zwei Wochen zurück. Die Umstellung auf unsere neue Fanseite hat wohl doch ein wenig mehr Zeit gekostet, aber das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Dennoch habe ich in meinem Blog versprochen ein wenig über meine persönlichen Erfahrungen mit FF 14 zu sprechen, was ich natürlich nicht schuldig bleiben will.

Angefangen habe ich noch vor dem eigentlichen Release von Final Fantasy 14: A Realm Reborn in der letzten Betaphase. Als ehemaliger, gelangweilter World of Warcraft-Spieler war ich auf der Suche nach etwas Neuem, dem es gelingt, mich längerfristig zu fesseln. Ich habe in dieser Zeit viele MMOs ausprobiert, jedoch konnte mich keines davon zu einem dauerhaften Bleiben bewegen.

final fantasy 14 emotes

Schließlich bin ich auf die Beta von Final Fantasy 14 aufmerksam geworden und war direkt auf eine Weise begeistert, die ich seit dem Release von WoW nicht mehr erlebt habe. Die liebevoll gestalteten Spielwelten und Charaktere haben mich direkt in ihren Bann gezogen und mich dazu motiviert, noch während der Beta mehrere Klassen auszuprobieren und anzutesten.

Ich habe mich lange nicht mehr so darauf gefreut, mich nach dem Feierabend in ein MMO einloggen zu dürfen. Auch wenn FF 14 gar nicht so viel anders funktioniert, als andere Genre-Vertreter, hatte es doch einen gewissen Charme, dem ich mich gerade als Anime-Fan nur schwer entziehen konnte. Bei jedem Einloggen haben mich die flotte Musik, die tolle Grafik und auch die Charakter-Animationen aufs Neue begeistert.

Final Fantasy 14 Storysequenz

So kam es schließlich, dass ich auch nach dem Release von A Realm Reborn dabei geblieben bin und diesen Schritt nie bereut habe. Anschluss an eine große Gilde (hier Freie Gesellschaft genannt) war schnell gefunden und so habe ich den Weg bis auf die damalige Endstufe von 50 genossen. Doch damit ist dieses Spiel noch lange nicht vorbei gewesen. FF 14 bietet gerade im Endgame unglaublich viel zu tun – zu viel, um alles als einzelner Spieler überhaupt bewältigen zu können. Handwerk, Nebenklassen leveln, Raiden, Dungeons, PvP und viele weitere Features – auf die eine oder andere Weise kommt hier jeder auf seine Kosten.

Unser erstes Gildenhaus

Persönlich habe ich gerade in der Anfangszeit viel Spaß damit gehabt, gemeinsam mit meiner neuen (deutlich kleineren) Freien Gesellschaft das Geld für ein mögliches Gildenhaus zu sammeln. Als jedoch schließlich Patch 2.1 erschien und die Preise für die Häuser erstmals bekannt wurden, haben wir nicht schlecht gestaunt. 30 Millionen Gil für ein mittelgroßes Spielerhaus? Selbst mit viel Aufwand sind wir als Gesellschaft bis dahin nicht einmal auf 10 Millionen gekommen.

final fantasy 14 Haus freie Gesellschaft
Unser Gesellschaftshaus

Wir haben uns jedoch nie dazu herab gelassen über diese Preise zu jammern. Stattdessen haben wir uns zusammen gesetzt, haben Gil gefarmt, wo es nur ging. Bindungsgegenstände für Materia, Vlies zum Verkaufen und ein wenig Handel am Marktbrett. So haben wir es an manchen Wochenenden auf gute 1 bis 2 Millionen Gil gebracht – eine beachtliche Summe für die damalige Zeit. Schließlich konnten wir uns unser Gildenhaus für 25 Millionen erwerben.

Dies war wohl auch einer der Gründe, die mich so lange an Final Fantasy 14 gefesselt haben – die tollen Mitspieler, die ich in dieser Zeit kennen und schätzen gelernt habe. Ohne sie wäre es sicher nicht möglich gewesen, so schnell zu unserem eigenen Heim zu kommen. Überhaupt habe ich von der Community in FF 14 stets einen recht positiven Eindruck gehabt. Sicher, Tiefflieger gibt es hier und da überall, insgesamt war die freundliche und hilfsbereite Spielerschaft nach meinen letzten Erlebnissen in WoW jedoch eine sehr angenehme Erfahrung.

FF 14 – Eine spannende Zukunft

Ich habe meine Zeit stets genossen, die ich mit Final Fantasy 14 verbracht habe. Wenn es anders gewesen wäre, hätte ich wohl bereits viel eher mit dem Spiel aufgehört. Stattdessen haben mich die regelmäßigen Updates stets mit neuen Features begeistert und auch die Erweiterung Heavensward hat mich wieder wochenlang vor den Bildschirm gefesselt.

final fantasy 14 ingame hocheit
Screenshot Ingame-Hochzeit

Das Ganze mag sich vielleicht wie das Geplapper von einem Hardcore-Fan anhören, ist es zu Teilen vielleicht auch, wie ich einräumen muss. Dennoch sollte man als Kritiker auch positiv über ein Spiel sprechen dürfen, wenn es angebracht ist und bei Final Fantasy 14 ist es an sehr vielen Stellen berechtigt.

Sicher, FF 14 mag auch seine Schwächen haben und in einigen Details ein wenig hinter anderen MMOs zurück stehen. Dennoch bietet es in der Summe eine Erfahrung, die ich so lange nicht mehr in diesem Genre erleben durfte und die es deutlich von anderen Titeln abhebt. So freue ich mich auf das nächste Update und bin gespannt, was mir dieses Spiel in Zukunft noch alles bieten wird.

final fantasy 14 raiderfolg

Hier gelangt ihr zurück zu meinem Blog Eorzea Tagebuch. Verschiedenste Tipps und Tricks zu Final Fantasy 14 findet ihr auf unserer großen Guide-Übersichtsseite.

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One Comment

  1. Sehr schöner Artikel, ich kann nur zustimmen. Das Häusle zu farmen war zwar anstrengend, aber hat auch sehr viel spaß gemacht, wenn man bedenkt das wir ja wirklich nur eine kleine Gruppe sind. Ich weiß noch wie wir stundenlang durch die 24er Raids mit „Bindungsgear“ durchgejagt sind…Ohwei, das waren Zeiten 😀

    Und wo zum Teufel hast du den letzten Screenshot her? 😀 Meine Fee Selene ist doch so Fotoscheu 😉

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